Das Spielfeld aufbauen
Solitär wird mit einem normalen Kartendeck aus 52 Karten gespielt. Sieben Spalten werden auf dem Tableau ausgelegt. Die erste Spalte enthält eine Karte, die zweite zwei und so weiter bis zur siebten mit sieben Karten. Nur die oberste Karte jeder Spalte liegt aufgedeckt. Die verbleibenden 24 Karten bilden den Nachziehstapel, auch Talon genannt. Rechts oben befinden sich die vier leeren Ablagestapel, die sogenannten Fundamente. Sobald du das Spielfeld verstanden hast, kann die Partie Solitär beginnen. Nimm dir anfangs ruhig Zeit, das Layout zu überblicken — du wirst schnell merken, dass sich die Anordnung nach wenigen Spielen ganz natürlich einprägt.
Karten bewegen
Auf dem Tableau werden Karten in absteigender Reihenfolge und mit abwechselnden Farben gestapelt. Eine schwarze 6 wird auf eine rote 7 gelegt, eine rote Dame auf einen schwarzen König. Du kannst einzelne Karten oder korrekt sortierte Kartenfolgen gemeinsam verschieben. Nur Könige dürfen in leere Tableau-Spalten gelegt werden. Das Bewegen von Karten ist der Kern des Solitär-Spiels, und mit jeder Partie entwickelst du ein besseres Gespür dafür, welche Züge den Weg zum Sieg öffnen. Achte darauf, dass du Karten möglichst strategisch platzierst, anstatt sie wahllos zu verschieben.
Nachziehstapel und Abwurfstapel nutzen
Klicke auf den Nachziehstapel, um neue Karten aufzudecken. Im Modus Ziehe 1 wird jeweils eine einzelne Karte umgedreht. Im Modus Ziehe 3 werden drei Karten gleichzeitig aufgedeckt, aber nur die oberste ist spielbar. Karten vom Abwurfstapel können auf das Tableau oder direkt auf die Fundamente gelegt werden. Wenn der Nachziehstapel leer ist, wird der Abwurfstapel umgedreht und erneut als Nachziehstapel verwendet. Bei Klondike Solitär mit Ziehe 3 solltest du dir merken, welche Karten sich in welcher Position befinden, da du nur jede dritte Karte direkt erreichen kannst.
Fundamente aufbauen
Die Fundamente beginnen jeweils mit einem Ass und werden nach Farbe aufsteigend bis zum König aufgebaut. Lege ein Ass so früh wie möglich auf ein Fundament. Sobald alle vier Fundamente vollständig sind — vom Ass bis zum König in jeder Farbe — hast du das Solitär-Spiel gewonnen. Die richtige Reihenfolge beim Ablegen auf die Fundamente ist entscheidend: Leere zuerst die Asse ab, dann die Zweien, und arbeite dich so durch das Deck. Vermeide es jedoch, höhere Karten zu früh abzulegen, wenn sie noch auf dem Tableau gebraucht werden.
Das Spiel gewinnen
Du gewinnst Solitär, wenn alle 52 Karten auf den Fundamenten liegen. Nicht jede Kartenverteilung ist lösbar — etwa 80 % aller Klondike-Deals haben bei perfektem Spiel eine Lösung. Nutze die Rückgängig-Funktion und die Hinweise auf StillDeck, um die besten Züge zu finden. Mit etwas Übung steigerst du deine Gewinnquote deutlich. Erfahrene Solitär-Spieler schaffen es, etwa 30 bis 40 Prozent ihrer Spiele zu gewinnen. Je mehr du spielst, desto besser erkennst du Muster und entwickelst Strategien, die dir helfen, auch schwierige Deals zu meistern.
Deine ersten Züge: 3 Szenarien
Drei vorbereitete Verteilungen mit je einem Ziel. Der Tisch erkennt selbst, wann du das Ziel erreicht hast, und markiert es. Nur regelkonforme Züge werden akzeptiert. Überspringe jedes Szenario, das du nicht spielen willst — sie sind voneinander unabhängig.
Szenario 1: Spiel dein erstes Ass
Asse öffnen jeden Asstapel. Finde ein Ass auf dem Tisch (oder ziehe vom Talon, bis eines erscheint) und klicke es an, um es zum Asstapel zu schicken. Sobald ein Ass auf dem Asstapel landet, wird die Zielmarkierung grün.
Szenario 2: Deck eine verdeckte Karte auf
Jede verdeckte Karte, die du aufdeckst, öffnet neue Möglichkeiten. Spiele einen beliebigen regelkonformen Zug, der die letzte aufgedeckte Karte aus einer Spalte entfernt, und die Karte darunter dreht sich automatisch um.
Szenario 3: Schick 5 Karten auf die Asstapel
Echtes Spiel. Kombiniere Züge: ziehe vom Talon, baue auf dem Tableau, schicke Asse und Zweien hoch, bis 5 Karten auf den Asstapeln liegen (egal welche Farbe). Hier fängt das Vorausdenken über zwei Züge an, sich auszuzahlen.
Ziehe 1 oder Ziehe 3: welchen Modus wählen?
Klondike hat zwei gängige Regeln für das Ziehen vom Talon. Die meisten Apps lassen dich wählen; bei StillDeck ist Ziehe 1 die Voreinstellung für Einsteiger.
| Modus | Funktionsweise | Gewinnrate |
|---|---|---|
| Ziehe 1 | Eine Karte pro Mal vom Talon aufdecken. Jede Talon-Karte ist der Reihe nach erreichbar. | ~43 % (theoretische Obergrenze) |
| Ziehe 3 | Drei Karten zusammen aufdecken. Nur die oberste jedes Pakets ist spielbar. | ~11 % (ungefähr viermal so schwer) |
Einsteiger-Tipp: Beginne mit Ziehe 1. Verankere die Stapel-Logik im Muskelgedächtnis, dann wechsle zu Ziehe 3 für die echte Herausforderung.
Wie schwer ist Solitär? Die Gewinnchancen
Nicht jeder Deal ist gewinnbar. Die mathematisch höchstmögliche Quote für Klondike liegt bei „durchdachtem" Spiel mit allen sichtbaren Karten bei etwa 82 %. Mit normaler Spielweise und verdeckten Karten sinkt die Obergrenze auf rund 43 % bei Ziehe 1 und nur 11 % bei Ziehe 3 — ungefähr viermal so schwer. Wenn sich ein Deal unmöglich anfühlt, kann er tatsächlich unmöglich sein.
| Bedingung | Gewinnquote |
|---|---|
| Ziehe 1, durchdachtes Spiel (alle Karten sichtbar) | ca. 82 % (theoretische Obergrenze) |
| Ziehe 1, normales Spiel mit verdeckten Karten | ca. 43 % |
| Ziehe 3, normales Spiel mit verdeckten Karten | ca. 11 % |
| Erfahrener Spieler, Ziehe 1 in der Praxis | 30–40 % |
Wenn du viel verlierst: Du bist nicht allein, und viele dieser Deals sind tatsächlich nicht gewinnbar. Die Rückgängig-Funktion ist kostenlos — nutze sie, um Linien zu lernen, statt neu zu starten.
7 häufige Anfängerfehler
Jeder Anfänger verliert gewinnbare Spiele aus denselben Gründen. Links der Fehler, rechts der Zug, der tatsächlich gewinnt.
Die Werkzeuge, die du hast
StillDecks Klondike kommt mit ein paar stillen Helfern. Alles kostenlos, alles optional, alles sofort verfügbar.
- Rückgängig — Taste U. Jeden Fehler zurücknehmen; der schnellste Weg, eine Linie zu lernen, ohne neu zu starten.
- Hinweis — Taste H. Ein spielbarer Zug wird markiert; der Zug wird nicht automatisch ausgeführt.
- Neu starten — Taste R. Derselbe Deal von vorne, gleicher Seed, gleicher Ziehmodus.
- Als App installieren — StillDeck zum Homescreen hinzufügen (Chrome, Safari, Edge). Funktioniert nach der Installation komplett offline.
- Themes — Fünf Kartenoberflächen (Wald, Schiefer, Leinen, Elfenbein, Filzgrün). Einstellungen → Theme.
- Keine Werbung, keine Anmeldung, kein Tracking — Alle Funktionen oben funktionieren ohne Konto, auf jedem Gerät, dauerhaft.
Solitär-Varianten: Klondike, FreeCell, Spider, Pyramid
Das Wort „Solitär" bezeichnet meist Klondike — der Standard seit Windows 3.0 (1990). Andere Varianten teilen den Namen, ändern aber das Deck, die Verteilung oder die Gewinnbedingung.
| Variante | Decks | Verteilung | Schlüsselregel | Gewinnrate |
|---|---|---|---|---|
| Klondike (diese Seite) | 1 × 52 | 7 Tableau-Spalten, verdeckter Talon | Tableau absteigend mit Farbwechsel; Fundamente aufsteigend nach Farbe | ~43 % (Ziehe 1) |
| FreeCell | 1 × 52 | 8 Spalten, 4 freie Zellen, alle Karten sichtbar | Kein Talon; freie Zellen zur Zwischenlagerung | ~99 % lösbar |
| Spider | 2 × 52 | 10 Spalten, 50 Karten verdeckt | Tableau absteigend nach Rang; ganze Farben zum Asstapel räumen | ~30 % (4-Farben) |
| Pyramid | 1 × 52 | 28-Karten-Pyramide + Talon | Paare entfernen, die zusammen 13 ergeben | ~0,5 % (vollständiger Clear) |
Solitär-Glossar: die Kurzfassung
Diese Begriffe tauchen in jedem Klondike-Leitfaden auf. Einmal lernen, und jeder Text im Netz liest sich klar.
- Tableau
- Die sieben Arbeitsspalten, in denen du absteigend mit Farbwechsel baust.
- Talon
- Der verdeckte Stapel, von dem du ziehst. Klick darauf, um Karten auf die Ablage zu drehen.
- Ablage
- Der Stapel, auf den Karten vom Talon aufgedeckt wandern. Nur die oberste Ablage-Karte ist spielbar.
- Asstapel (Fundament)
- Einer der vier Stapel über dem Tableau, einer je Farbe. Aufsteigend gebaut vom Ass bis zum König.
- Sequenz
- Eine regelkonforme Reihe aufgedeckter Karten im Tableau (absteigender Rang, abwechselnde Farben), die zusammen verschoben werden kann.
- Beförderung
- Eine Karte vom Tableau oder der Ablage auf den Asstapel bewegen.
- Farbsymbol
- Das Symbol der Farbe auf der Karte (♥ ♦ ♣ ♠). Auch der Rang-Indikator auf Zahlenkarten.
- Talon-Recycle
- Den leeren Talon wieder nutzbar machen, nachdem die Ablage hindurchgelaufen ist. StillDeck erlaubt unbegrenzte Recycles.
Häufige Fragen zur Solitär-Anleitung
Wie lange dauert eine Solitär-Partie?
Eine typische Partie dauert 3–10 Minuten. Ein schneller Sieg kann unter zwei Minuten landen; eine tiefe, bedachte Ziehe-3-Partie kann 15 Minuten oder länger dauern. StillDeck speichert deine Bestzeit je Ziehmodus, damit du dich selbst fordern kannst.
Was mache ich, wenn das Spiel festsitzt?
Wenn du den Nachziehstapel mehrfach durchgespielt hast, ohne neue Tableau-Züge zu finden, und die Fundamente unterhalb von Rang 7 stehen, ist der Deal wahrscheinlich nicht lösbar. Drücke H für einen Hinweis, um sicherzugehen — wenn keiner verfügbar ist, starte einen neuen Deal. Rund 20 % aller Klondike-Deals sind mathematisch nicht lösbar.
Was ist der Unterschied zwischen Klondike, FreeCell und Spider?
„Solitär" meint fast immer Klondike — die Variante, die Windows seit 1990 mitliefert. FreeCell deckt alle Karten offen auf und ist zu etwa 99 % lösbar. Spider verwendet zwei Decks und baut nach Rang unabhängig von der Farbe ab. Pyramid ist ein Paar-Spiel (Karten, die zusammen 13 ergeben). StillDeck spielt klassisches Klondike mit einem Deck (Ziehe 1 und Ziehe 3).
Ist die Rückgängig-Funktion Schummeln?
Besonders beim Lernen: nein. Im klassischen Punktespiel wird das Zurücknehmen einer Karte vom Fundament abgezogen, aber die Rückgängig-Funktion ist der moderne Standard zum Verbessern. StillDeck erlaubt bis zu 100 Rückgängig-Schritte pro Spiel, damit du lernst statt aufzugeben.
Funktioniert StillDeck offline?
Ja. StillDeck ist eine progressive Web-App, die vollständig im Browser läuft. Nach dem ersten Laden funktioniert sie ohne Internet. Spielstand, Einstellungen und Statistiken werden lokal auf deinem Gerät gespeichert.
Welche Variante ist für Anfänger am einfachsten?
Klondike Ziehe 1 ist der Standard-Einstieg — jede Karte im Nachziehstapel ist einzeln erreichbar, du bleibst nie an einer unzugänglichen Karte hängen. Wenn die Regeln automatisch sitzen, probiere Ziehe 3 für einen echten Sprung in der Schwierigkeit.