FreeCell ist eine klassische Solitär-Variante. Alle 52 Karten sind von Anfang an sichtbar — jede Partie ist ein reines Rätsel ohne verdeckte Informationen.
FreeCell ist eine klassische Solitär-Variante mit einem einzelnen 52-Karten-Deck. Anders als beim Klondike ist jede Karte von Anfang an sichtbar — es gibt keinen verdeckten Nachziehstapel und keinen Glücksfaktor beim Ziehen. Rund 99 % aller Austeilungen sind mit der richtigen Strategie lösbar, Gewinnen ist also eine Frage der Planung, nicht des Zufalls.
FreeCell belohnt Planung mehr als Mustererkennung. Jede Karte ist von Anfang an sichtbar, deshalb ist jede Niederlage eine getroffene Entscheidung, keine nicht gezogene Karte. Was jetzt kommt, ist der Praxisleitfaden — die Gewohnheiten, die dich von "die meisten Partien sind unlösbar" zu "ich gewinne jede Hand" bringen.
Fast. Rund 99,99 % aller 52-Karten-Austeilungen haben eine bekannte Lösung. Der berühmte Ausreißer aus dem Microsoft-Katalog 1–32000 ist Partie #11982 (plus eine Handvoll weiterer wie #146692, #186216, #455889, #495505, #512118), die per Computer als unlösbar verifiziert wurden. StillDeck unterstützt Microsoft-nummerierte Austeilungen über /freecell/?deal=N.
Eine Austeilung ist unlösbar, wenn keine Folge legaler Züge zu einem vollständigen Ablagen-Zustand führt. Das klassische Muster: Eine Karte liegt unter genau jenen Karten begraben, die du bewegen müsstest, um sie freizulegen — und du hast nicht genug freie Zellen plus leere Spalten, um den Zyklus zu durchbrechen. Die Supermove-Formel (1 + freie Zellen) × (1 + leere Spalten) deckelt die Zahl der gleichzeitig verschiebbaren Karten, manche Positionen lassen sich schlicht nicht entfalten.
Vier große Unterschiede. Erstens: kein Nachziehstapel, kein Abwurf — jede Karte ist von Anfang an sichtbar, kein Ziehglück. Zweitens: vier freie Zellen dienen als temporäre Einzelkarten-Ablagen. Drittens: leere Tableau-Spalten nehmen bei FreeCell jede Karte auf (Klondike nur Könige). Viertens: FreeCell belohnt Planung, Klondike belohnt Ausdauer.