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Klondike Solitär — Regeln im Detail

Klondike ist die weltweit beliebteste Solitär-Variante. Hier findest du die vollständigen Regeln für den Modus Ziehe 1 und Ziehe 3 — übersichtlich und verständlich erklärt.

Das Austeilen

Achtundzwanzig Karten werden in sieben Tableau-Spalten ausgeteilt: eine Karte in der ersten Spalte, zwei in der zweiten und so weiter bis zu sieben in der siebten. Nur die oberste Karte jeder Spalte liegt offen. Die übrigen 24 Karten bilden den Nachziehstapel. Diese Verteilung ist bei jeder Partie Klondike Solitär identisch — der Unterschied liegt allein in der zufälligen Reihenfolge der Karten. Eine sorgfältige Beobachtung der aufgedeckten Karten von Anfang an kann dir entscheidende Hinweise geben, welche Züge am sinnvollsten sind.

Tableau-Regeln

Karten auf dem Tableau müssen in absteigender Reihenfolge mit abwechselnden Farben gestapelt werden. Eine rote 5 kann nur auf eine schwarze 6 gelegt werden. Du darfst eine einzelne Karte oder eine korrekt geordnete Folge offener Karten verschieben. Wenn eine verdeckte Karte freigelegt wird, dreht sie sich automatisch um. Leere Spalten dürfen nur mit einem König oder einer mit einem König beginnenden Kartenfolge gefüllt werden. Diese Grundregel des Solitär macht das Spiel strategisch, da du genau planen musst, welche Karten du wohin bewegst und wann du eine Spalte räumst.

Fundament-Regeln

Jeder der vier Ablagestapel nimmt eine Farbe auf und wird vom Ass aufsteigend bis zum König aufgebaut. In den traditionellen Klondike-Solitär-Regeln können Karten, die einmal auf ein Fundament gelegt wurden, nicht zurückgeholt werden. Das Spiel ist gewonnen, wenn alle vier Fundamente vollständig sind. Bei StillDeck erlauben wir allerdings das Zurückholen von Karten aus den Fundamenten, um dir mehr Flexibilität bei der Strategieplanung zu geben. Überlege genau, welche Karten du ablegst — manchmal ist es besser, eine Karte auf dem Tableau zu lassen.

Nachzieh- und Abwurfstapel-Regeln

Ziehe Karten vom Nachziehstapel, um sie auf den Abwurfstapel zu legen. Im Modus Ziehe 1 wird jeweils eine Karte umgedreht. Im Modus Ziehe 3 werden drei Karten aufgedeckt, aber nur die oberste ist spielbar. Wenn der Nachziehstapel aufgebraucht ist, wird der Abwurfstapel umgedreht und als neuer Nachziehstapel verwendet. Das Durchblättern des Stapels ist ein wichtiger Teil der Klondike-Solitär-Strategie, da du dadurch Zugang zu Karten erhältst, die anfangs nicht verfügbar waren.

Ziehe 1 vs. Ziehe 3

Ziehe 1 ist der einfachere Modus — du siehst jede Karte der Reihe nach und kannst frei darauf zugreifen. Ziehe 3 ist der kompetitive Standardmodus — du siehst weniger Karten pro Durchlauf durch den Nachziehstapel, was strategisches Denken wichtiger macht. Beim Solitär mit Ziehe 3 wird außerdem das erneute Durchblättern des Nachziehstapels mit Punktabzug bestraft. Anfänger sollten mit Ziehe 1 beginnen, um die Grundregeln des Solitär zu verinnerlichen, bevor sie sich an Ziehe 3 wagen.

Punktevergabe

Punkte werden für das Ablegen von Karten auf die Fundamente vergeben (+10 Punkte), für das Verschieben vom Abwurfstapel auf das Tableau (+5 Punkte) und für das Aufdecken verdeckter Karten (+5 Punkte). Im Modus Ziehe 3 kostet das erneute Durchblättern des Nachziehstapels 20 Punkte. Das Ziel beim Klondike Solitär ist es, alle Fundamente mit möglichst wenigen Zügen und der höchsten Punktzahl zu vervollständigen. StillDeck verfolgt deine Punkte automatisch und speichert deine persönliche Bestleistung.